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| Systemlösungen für die Zucker- Stärkeindustrie |
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| Leistungsübersicht |
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 |  | Erfassung der Lieferdaten auf den Lademäusen. |  |  |  | Automatisierte Rohwarenannahme. |  |  |  | Probenahme. |  |  |  | Qualitätsbeurteilung (Schätzung). |  |  |  | Analyse im Labor. |  |  |  | Produktauslieferung über Fahrzeugwaage. |  |  |  | Verladung für flüssige und lose Produkte. |  |
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Erfassung der Lieferdaten auf den Lademäusen
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Bereits beim Beladen der LKW werden die Lieferdaten erfasst. An einem mobilen PC-System werden vom Fahrer der Lademaus anhand seiner Ladeliste die Anbauerdaten, Beiladungen und die Schlagdaten eingegeben. Mittels einer neuartigen Funktechnologie werden die Lieferdaten von der Lademaus auf den LKW übertragen. Die Datenübermittlung erfolgt berührungslos bis zu einer Reichweite von 100m. Die Lieferdaten werden auf einem aktiven Transponder (der sich auf dem LKW befindet) gespeichert und gemeinsam mit der Ladung in die Fabrik transportiert. Dieses Verfahren hat wesentliche Vorteile: Das auf den Lademäusen installierte mobile PC-System ist für den rauen Betrieb ausgelegt. Es ist in hoher Schutzart ausgeführt, verträgt Vibrationen, ist mit einer integrierten Heizung für kalte Liefertage versehen und mit einer speziellen Stromversorgung gegen Spannungsschwankungen geschützt. Eine automatische Helligkeitsregelung erlaubt den Tag- und Nachtbetrieb.
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Automatisierte Rohwarenannahme
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Die Rohwarenannahme ist durchgehend automatisiert. Bei der Eingangswägung der LKW’s auf der Straßenfahrzeugwaage werden die auf dem Transponder gespeicherten Lieferdaten ausgelesen und dem Fahrer zur Kontrolle an einer SB-Station angezeigt. Die Wägung wird automatisch durchgeführt. Bei Ladungen für unterschiedliche Anbauer auf dem Zugfahrzeug und Hänger wird die Waage (elektronisch) geteilt und ohne Zeitverzug die Wägung für beide Fahrzeugteile durchgeführt. Für jede Ladung wird eine Probe für die spätere Laboranalyse genommen. An der Entladeanlage erfolgt eine Qualitätsbeurteilung der Ladung. Mit der Ausgangswägung des LKW wird die Gesamtmenge der Lieferung bestimmt und automatisch an einer SB-Station ein Lieferbeleg gedruckt. Die an den einzelnen Stationen im Werk erfassten Daten werden in einer zentralen Datenbasis abgelegt und stehen für weitere Auswertungen zur Verfügung. Die Lieferdaten sind zeitnah an übergeordnete Systeme (z.B. SAP R/3 ®) übermittelbar.
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Probenahme
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Für die spätere Laboranalyse wird mit jeder Anlieferung eine Probe der Rohware genommen. Eine automatische Probenahme über Probenstecher sowie die manuelle Entnahme einer Probe durch den Probenehmer wird vom System unterstützt. Der LKW identifiziert sich an der Probenahmestation über Transponder. Die Probe wird genommen und vom System wird eine eindeutige Probenummer vergeben. Über eine spezielle Vorrichtung wird die Probe gekippt und den Waschmaschinen und der Probeaufbereitungsanlage zugeführt. Am Ende der Aufbereitungsanlage steht die fertige Breiprobe zur Verfügung, die noch mit einem Etikett mit der als Barcode aufgedruckten Probenummer versehen wird. Die Koordination der gesamten Abläufe, die Steuerung und die Geräteüberwachung erfolgt durch ein PC-System. Das PC-System ist in der Lage, die Probenahme an mehreren Fahrspuren parallel abzuwickeln. Zur Unterstützung des Probenehmers steht diesem auf der Rampe eine Bedienstation zur Verfügung, an der alle wichtigen Gerätezustände abrufbar sind. Identifikationsdaten der Fahrzeuge und Störungen werden an der Bedienstation angezeigt. Die Bedienstation ist in hoher Schutzart ausgeführt und für den Betrieb im Außenbereich konzipiert. Eine weitere Betriebsart ermöglicht bei Ausfall der Waschmaschinen oder der Probeaufbereitungsanlage die Zwischenstapelung der Probenkörbe: Dadurch kann der Anlieferbetrieb ungestört weiter erfolgen.
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Qualitätsbeurteilung (Schätzung)
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Bei der Entladung der Rohware erfolgt eine Qualitätsbeurteilung durch Schätzerpersonal. Das Fahrzeug fährt in die Entladeanlage und identifiziert sich mittels Transponder. Das Schätzerpersonal erfasst die Qualitätsbeurteilung an einer Bedienstation. Die Bedienstationen sind an die zentrale Datenbasis des Rohwarenannahmesystem angebunden. Die Beurteilungswerte werden der Lieferung zugeordnet und in der Datenbasis abgelegt. Besteht keine Datenverbindung zum Rohwarenannahmesystem, so können alternativ die Transponder über Funk mit den ermittelten Werten beschrieben werden. Die Daten werden anschließend bei der Ausgangswägung vom Transponder gelesen.
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Analyse im Labor
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An mehreren Analysestrassen erfolgt die Analyse der in der Probenstation erstellten Breiproben. Über Labormessgeräte werden die Stoffzusammensetzung und der Stoffgehalt der Proben festgestellt. Die Koordination der Analyseabläufe, mit der Ansteuerung der Schlauchpumpe zur Filtratförderung und der Messwertabfragen wird durch ein PC-System durchgeführt. Das System ist auf optimalen Durchatz im 24 Stundenbetrieb ausgelegt. Die Analysedaten aller Analysestrassen werden in eine zentrale Datenbank eingetragen und stehen anschließend an einem Auswertesystem für die Erstellung von Statistiken oder die Übernahme in Microsoft Excel® zur Verfügung. Für die individuelle Erstellung von Düngeanweisungen an den Landwirt und für Bodenanalysen steht eine weitere Systemlösung für das Bodenlabor zur Verfügung.
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Produktauslieferung über Fahrzeugwaage
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Die Produktauslieferung ist unter Einbindung der Straßenfahrzeugwaagen an der Pforte, der Verladeanlagen und der Fachabteilungen weitestgehend automatisiert. Bei der Eingangswägung des LKW an der Pforte wird dem Fahrzeug vollautomatisch der disponierte Auftrag zugewiesen. Nicht disponierte Lieferungen werden im Versandbüro abgehandelt. Nach der Beladung erfolgt bei der Ausgangswägung an der Pforte der Druck der Versandpapiere. Identifikationssystem und Belegdrucker sind an der Waage in einer SB-Station untergebracht, so dass der Fahrer bei der gesamten Abwicklung das Fahrzeug nicht verlassen muss. Für Palettenware erfolgt bei der Beladung eine Leergutverrechnung im System. Das Rechnersystem für die Abwicklung der Produktauslieferung führt einen kontinuierlichen Datenaustausch mit Warenwirtschaftssystemen wie SAP R3® durch. Beladeaufträge werden entgegengenommen und Belegdatensätze zur Abrechnung an das Warenwirtschaftssystem System zurückgeliefert. Neben der Produktauslieferung werden auch Anlieferung von Betriebs- und Hilfsstoffen vom gleichen System abgewickelt.
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Verladung für flüssige und lose Produkte
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Disponierte Beladeaufträge für flüssige und lose Produkte werden an das Verladesystem weitergeleitet. Dieses ermöglicht die Dosierung des Produktes in Tank- und Silofahrzeuge sowie in Waggons. Die einzelnen Fahrzeugkammern werden bis zum zulässigen Sollwert automatisch beladen. Vom Verladesystem werden Dosiersysteme mit Massedurchflussmesser, Behälterwaagen und Straßenfahrzeugwaagen unterstützt. Über ein Ausweislesersystem kann die automatische Zuordnung des Verladeauftrags zum Fahrzeug erfolgen und die Zufahrt zur Verladeanlage erteilt werden. Der Druck der Versandpapiere kann vom Verladesystem erfolgen oder nach einer Kontrollwägung an der Pforte durchgeführt werden. Das Verladesystem ist in der Lage, bis zu sechs Verladelinien gleichzeitig zu bedienen. |
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Leistungsübersicht
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